Dein Kopf ist zum Denken da – nicht zum Aufbewahren. Genau hier setzt Getting Things Done (GTD) an: Du holst alles aus dem Kopf, sortierst es einmal sauber und vertraust einem System statt deinem Gedächtnis. Hier sind die fünf Schritte – und wie GTD in deine Woche passt.
Kurz erklärt
Getting Things Done (GTD) ist eine Methode von David Allen, um alle Aufgaben, Ideen und Verpflichtungen aus dem Kopf in ein verlässliches System zu überführen. In fünf Schritten – Erfassen, Klären, Organisieren, Durchsehen, Erledigen – sorgst du dafür, dass nichts untergeht. Der wöchentliche Durchgang („Weekly Review“) ist das Herzstück – und passt perfekt zur Wochenplanung von weekview.
„Dein Verstand ist dazu da, Ideen zu haben – nicht, sie aufzubewahren.“ – David Allen
Was ist Getting Things Done (GTD)?
GTD wurde 2001 vom Produktivitätsberater David Allen vorgestellt und ist bis heute eine der bekanntesten Selbstmanagement-Methoden weltweit. Die Grundidee: Solange Aufgaben nur in deinem Kopf herumschwirren, kosten sie Energie und sorgen für ein diffuses Gefühl von Stress. Allen nennt das „offene Schleifen“. Erst wenn alles an einem verlässlichen Ort steht, wird der Kopf frei – Allen spricht vom Zustand „mind like water“, einem klaren, gelassenen Geist.
GTD ist dabei kein starres Korsett, sondern ein Prozess. Es schreibt dir nicht vor, was du tun sollst, sondern hilft dir, den Überblick zu behalten und bewusst zu entscheiden, woran du als Nächstes arbeitest.
Die 5 Schritte der GTD-Methode
1. Erfassen (Capture)
Sammle restlos alles, was deine Aufmerksamkeit verlangt – Aufgaben, Ideen, Termine, lose Gedanken. In ein Notizbuch, eine App oder einen Zettelkasten. Wichtig ist nur: raus aus dem Kopf, rein ins System.
2. Klären (Clarify)
Geh jede Sache durch und frag dich: Ist das umsetzbar? Wenn nein – wegwerfen, ablegen oder „irgendwann“. Wenn ja – was ist der nächste konkrete Schritt? Dauert er unter zwei Minuten, erledige ihn sofort.
3. Organisieren (Organize)
Bring das Geklärte an den richtigen Ort: Aufgabenlisten nach Kontext, Termine in den Kalender, größere Vorhaben als Projekte, Wartezeiten auf eine „Warten-auf“-Liste.
4. Durchsehen (Reflect)
Halte dein System aktuell. Der wöchentliche Durchgang – der berühmte Weekly Review – ist das Herzstück von GTD: einmal pro Woche alles sichten, aufräumen und die kommende Woche vorbereiten.
5. Erledigen (Engage)
Jetzt arbeitest du mit ruhigem Gewissen. Weil alles erfasst und sortiert ist, kannst du dich auf die Aufgabe vor dir konzentrieren, statt ständig an alles andere zu denken.
Die Stärken von GTD
GTD befreit den Kopf und schafft Überblick, gerade wenn viele Projekte gleichzeitig laufen. Es ist flexibel, funktioniert analog wie digital und lässt sich mit fast jedem Werkzeug umsetzen. Vor allem aber nimmt es Stress: Was erfasst ist, muss nicht mehr erinnert werden.
Wo GTD an Grenzen stößt
GTD ist stark im Sammeln und Organisieren, aber es sagt dir nicht, was wirklich wichtig ist. Die Methode kennt keine klare Prioritäten-Logik und keinen festen zeitlichen Rahmen. Ohne übergeordnete Ziele und einen Takt, in dem du planst und auswertest, können die Listen schnell zur reinen Verwaltung werden. Genau diese Lücke schließt die Wochenplanung.
Das weekview-Prinzip: GTD und die Woche gehören zusammen
Der Weekly Review ist nicht zufällig das Herz von GTD – die Woche ist die natürliche Einheit, um Aufgaben zu sichten und auszuwerten. Genau hier denkt weekview weiter: Die Woche ist der Motor. Aufgaben gehören auf die Woche, nicht auf den exakten Tag – Hauptsache, sie sind in der Woche erledigt.
Und während GTD die Priorität offenlässt, ergänzt weekview die Prioritäten A, B und C – mit der stillen, entscheidenden Betonung auf B: wichtig, aber noch nicht dringend. So wird aus dem „Kopf frei“ von GTD ein „Das Wichtige zuerst“.
💡 weekview-Tipp: Mach deinen Weekly Review zum festen Wochenabschluss – am besten am Sonntag. Sichte deine erfassten Aufgaben, übertrage die wichtigsten als Wochenziele und blicke kurz zurück. So verbindest du den GTD-Durchgang mit der weekview-Reflexion.
So verbindest du GTD mit weekview
Nutze GTD zum Erfassen und Klären und die weekview-Wochenplanung, um daraus echte Prioritäten und einen Takt zu machen. Konkret:
Erfasse unter der Woche alles in deinem System. Am Wochenende machst du deinen Wochenrückblick als Weekly Review, wählst deine A- und B-Aufgaben für die kommende Woche und trägst sie in deinen Wochenplaner ein. Denk dabei daran: Aufgaben sind wichtiger als Termine. Mehr zum großen Ganzen findest du im Überblick zu den Zeitmanagement-Methoden und im Leitfaden zur Wochenplanung.
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Häufige Fragen zu Getting Things Done
Was bedeutet GTD einfach erklärt?
GTD steht für „Getting Things Done“ und ist eine Methode, um alle Aufgaben aus dem Kopf in ein verlässliches System zu bringen. In fünf Schritten erfasst, klärst und organisierst du alles, sichtest es wöchentlich und arbeitest dann konzentriert ab.
Was ist der Weekly Review bei GTD?
Der Weekly Review ist der wöchentliche Durchgang durch dein System: Du sichtest alle Listen, räumst auf und bereitest die kommende Woche vor. Er ist das Herzstück von GTD und entspricht der wöchentlichen Reflexion bei weekview.
Funktioniert GTD auf Papier?
Ja. GTD ist werkzeugunabhängig und funktioniert analog hervorragend, zum Beispiel mit einem Wochenplaner, der Aufgaben, Prioritäten und Reflexion an einem Ort vereint.
weekview. Wir lieben Woche.
Hol die Aufgaben aus dem Kopf und gib ihnen mit der Wochenplanung von weekview einen klaren Platz.


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